Syla Bodensteiner - Raku Skulpturen
RAKU:
Eine japanische Brenntechnik, die übersetzt
"Glückseeligkeit" bedeutet und diesem Namen
auch gerecht wird. Im freien Spiel der Elemente,
Feuer, Wasser, Lunft und Erde enstehen nur begrenzt
steuerbare immer wieder beglückende und
überraschende Ergebnisse.
Beschreibung der künstlerischen Laufbahn.
Der geneigte Leser möge Auferbauung durch sie erfahren. (Anmerkung: Alle Fakten entsprechen den Tatsachen.)
Es folgt eine nichtsdestotrotz stimmige Parodie auf oft allzu ernste Vita´s
- KÜNSTLERISCHE AUSBILDUNG: ab Geburt, stete Auseinandersetzung mit elementaren Grundthemen des Lebens. Prägend für die spätere Umsetzung materiellen und geistigen STOFFES: Unter dem Stern der Güte erfuhr ich die Gnade einer berauschenden Vielfalt von Farben und Materialien in den Nähwerkstätten meiner Großmutter und meines Vaters, es lag in den Genen: mein Großvater war K&K Hofschneider in Wien.
- MALEREI , gewissermaßen autodidaktisch, ab zweitem Lebensjahr, zunächst mit und auf Naturmaterialien. Lieblingsausspruch meiner Eltern: Narrenhände bemalen Tisch und Wände( Später erkannte ich welch Potentialfördernde Wirkung darin lag an der Tarotkarte des quantenspringenden Narren)
- ausdauernde BILDHAUERISCHE Anfänge mit riesigen Mengen grauer Knetmasse ab dem 4.Lebensjahr.
- In diese Zeit (4. bis 6. Lebensjahr) fällt auch meine Ausbildung an den Maßschneidernähmaschinen meiner Herkunftsfamilien. Meist im Verborgenen, man hatte nicht das nötige Zutrauen in meine manuellen Fähigkeiten, zumal ich in diesem Alter das damals noch übliche Treten des Fußpedals nur stehend bewältigte. Der durch Begeisterung einsetzende Adrenalinstoß-Effekt aber steigerte meinen Enthusiasmus. BUNTE STOFFE begeisterten mich in ihrer Struktur und Farbe aus ihnen entstehen die einfachsten und die abenteuerlichsten Dinge; .
- Etwa ab dem 6. Lebensjahr folgerichtig fast automatische Ausbildung von HUMOR interessante Impulse geben dazu die russisch- schwäbisch- rumänisch-französisch- tschechisch- morbid wienerisch- außerdem ein wenig cholerisch-italienisch geprägten Einflüsse meines Elternhauses.
- Alles wird stets ergänzt durch die BAYUWARISCHEN GLANZLICHTER meiner nordostbayrischen Heimat: Wos bedeit nachad dös?
- Erste Bildverkäufe im Zuge der Selbstorganisation mit 14 Jahren. Auszug von zu Hause und Einzug in einen Weidener Hinterhof, der weitestgehende künstlerische Selbstentfaltung gewährleistete.
- Im 16. Lebensjahr: Punkt Punkt Komma Strich fertig ist das Mondgesicht (Fachoberschule Gestaltung); kurzer Niedergang künstlerischer Freiheit.
- Wiederauferstehung des originär eigenen künstlerischen Ausdrucks ab dem 19. Lebensjahr , 4 Kinder und ganz neue Impulse.
- Mit 20 erste Ausstellung bei dem Weidener Ureinwohner und Herz-Galeristen Franz Hammer
- MALEREI FOR EVER; ARBEIT MIR FARBIGEN STOFFEN und anderen meist sehr bunten Materialien
- In Folge Projekte und Ausstellungen an verschiedenen Orten, Bayreuth, Siegen, Frankfurt, Weiden, Vohenstrauß, Bregenz, Dornbirn, Innsbruck. Mitarbeit soweit die Zeit und Familie es zuließen an verschiedenen Projekten, u.a. in der Wittgensteiner Akademie und in der Galerie Phönix in Bayreuth. MALEREI FOR EVER als tragendes Element. Ich gebe KERAMIKKURSE IM REGENERATIONS - UND KREATIVHAUS BERNSTEIN
- Entdeckung der Schönheit der einfachen Dinge : JAPANISCHE TEESCHALEN, gepintscht, gedreht, geformt, aufgebaut, zusammengefügt,.............
- Verbindung von RAKUTON UND GLAS
Weitere Informationen erhalten Sie bei:
Filzatelier Weber
mariaweber-filz@arcor.de
Aktuelle Termine
Samstag,
3. März 2012
18 bis 21 Uhr, Weiden
Alle Exponate können vom 3. März bis 31. März 2012 an den Veranstaltungsorten zu den jeweiligen Geschäftszeiten besichtigt werden.
- Glas-Kunst-Orte Programm 2012PDF | 957 kB



